Der Mensch steht im Mittelpunkt

Rückblick auf den Kongress der Bahnhof-Apotheke 2025

 

Zwei Tage voller fundierter Fachvorträge, wissenschaftlicher Impulse und interdisziplinären Austauschs liegen hinter uns. Beim diesjährigen Kongress der Bahnhof-Apotheke stand der Mensch im Mittelpunkt – mit seinem individuellen Weg zu Gesundheit, Wohlbefinden und Heilung.

Den Auftakt bildete die Keynote von Dr. med. Sophia Johnson mit dem Thema „Traditionelle Therapien und moderne Evidenz: kein Widerspruch“. Mit umfassendem Fachwissen, Esprit und Begeisterungsfähigkeit spannte sie den Bogen zwischen Erfahrungsheilkunde und moderner Forschung und zeigte, wie Tradition und Wissenschaft sich gegenseitig bereichern können.

 

Unter dem Titel „Gefahr versus Risiko – wie finden wir die Mitte?“ beleuchtete Prof. Dr. Florian Stintzing, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des Wissenschaftsressorts der Wala Heilmittel GmbH, die Herausforderungen bei der Bewertung komplexer Vielstoffgemische. Er plädierte dafür, individuelle Risikointelligenz stärker zu berücksichtigen, statt weiter zu überregulieren.

Pflegefachkraft Gabriele Nickl vermittelte eindrucksvoll die Bedeutung von Berührung und Empathie im therapeutischen Handeln und zeigte, wie ätherische Öle sowohl zur emotionalen Stärkung, zur Beruhigung als auch als Geruchsbinder eingesetzt werden können – ein Fundus an hilfreichen Anregungen nicht nur für Pflegefachkräfte, sondern auch für begleitende Angehörige.

Am Samstag beleuchtete Dr. med. Detmar Jobst in seinem Vortrag „Phytotherapie in der Erkältungszeit“ extrem anschaulich und zutiefst an der Praxis ausgerichtet wie pflanzliche Wirkstoffe gezielt zur Begleitung unterschiedlicher Erkältungserkrankungen eingesetzt werden können. Seine Beispiele waren klar auf den Punkt gebracht und ein mitreißender Auftakt zum zweiten Kongresstag.

Auch die Beiträge zur Homöopathie (Anwendung in der Geburtshilfe) und zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eröffneten spannende Perspektiven u.a. im Bereich integrative Onkologie. Können chinesische Rezepturen Nebenwirkungen der Chemo- oder Strahlentherapie wie Fatigue, Haarausfall und schwerwiegende Hautveränderungen lindern? Welche pflanzlichen Wirkstoffe können Tumoren die Nahrungsgrundlage entziehen?

In China gibt es hierzu vielversprechende Studien und Praxiserfahrung im klinischen Umfeld. Der Vortrag endete mit einem Appell mehr (westliche) Grundlagenforschung zu betreiben, wie sich westliche und chinesische Medizin besser miteinander verbinden lassen. 
Den lebendigen und kurzweiligen Abschluss des Kongresses gestaltete Dr. med. Peter Büttner, dessen Beitrag zur Kinderheilkunde eindrucksvoll zeigte, wie viel Begeisterung und wohltuende Gelassenheit in einer ganzheitlichen ärztlichen Praxis stecken können.


Der Kongress 2025 bot mit 16 Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und verschiedenen Diskussionsrunden eine Plattform für den wissenschaftlich fundierten und zugleich menschlich geprägten Austausch zwischen Fachleuten aus Medizin, Pharmazie, Pflege, Hebammenarbeit und Therapie. Er verdeutlichte, wie wichtig der Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Erfahrung bleibt – und wie viel Inspiration in gemeinsamer Weiterbildung liegt. Dass dabei die Stimmung so entspannt war, lag sicherlich auch an der wunderbaren Verpflegung beim Get-Together im PurNatur. 
 


Impressionen
 

Kongress der Bahnhof-Apotheke Kempten
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